Geschichte

Die Namensgebung des Kirchthal´s läst sich auf die Kapelle zum Heiligen Brunnen zurückzuführen, die in mitten des Tales vor vielen hundert Jahren auf der Quelle des Baches errichtet wurde. Wahrscheinlich diente sie anfangs als Taufkirche, da man Wasser zur Taufe benötigte. Auch ist anzunehmen, dass die heidnischen Menschen in vorchristlicher Zeit das Quellgebiet als heiligen Ort verehrten.

Als die Menschen dann christlich wurden übernahmen sie diese Kapelle und wurde im Jahre 1368 erstmals als Kapelle zum heiligen Brunnen im Salbuch Kaiser Karl IV erwähnt.

In einem Nürnberger Salbuch von 1508 wird berichtet, dass in der Kapelle jährlich Zwei Kirchweihen gefeiert werden, bei diesen ging es, damals wie heute recht weltlich zu. 1631 wird das Kirchlein bereits „alte Kapelle“ genannt, als  der Herzog von Sulzbach- Neuburg und eine hohe kirchliche Kommission es offiziell besuchten. Damit endet die  Geschichte der einsamen gelegenen Kapelle „zum Heiligen Brunnen“. Über 100 Jahre herrschte im Kirchthal kein Leben mehr, da das angerenzente Birgland Nahezu Wasserlos war und es auch keinen Brunnen gab, mussten die dort ansässigen Das Regenwasser in Zisternen sammeln. Dies war auch der Grund das die Bauern ge-

Zwungen waren ihr Getreide in den am nächsten gelegenen Mühlen (Klaramühle, Rosenmühle, Regelsmühle) mahlen zu lassen. Dies wiederum gefiel Herzog Theodor Von Sulzbach  gar nicht, dass die Bauern ihr Getreide auf fremdem Gebiet malen lassen.

Er gab deshalb dem katholischen Müller Georg Paulus aus Königsstein die Genehmigung, im Kirchthal eine Mühle zu erbauen, wo nun auch die Birgländer ihr Getreide mahlen ließen.

Da im vergleich zu den anderen Mühlen, sie als letzte gebaut wurde und somit die jüngste War, gab man ihr im Volksmund den Namen „Neumühl“, den sie bis heute trägt.1912 wurde die Kirchthalmühle der Gemeinde Alfeld zugeteilt und gehört seither zum Bezirk Mittelfranken.

Die Müllerfamilie die seit 1875 im Besitz der Mühle war, stelle1942 den Mühlenbetrieb wegen Unrentabilität ein, verkaufte ihren gesamtem Besitz und zog weg. Die nachfolgen Besitzer betrieben nur noch die Landwirtschaft weiter. Im Wohnhaus der ehemaligen Mühle entstand

1953 eine Gastwirtschaft, deren Umbau fielen sehr viele  Einrichtungen der Mühle, wie zum Beispiel das Mühlrad und die Mahlsteine, zum Opfer. 2005 verkaufte dann die Besitzerin aus gesundheitlichen Gründen.

Zunächst war nicht geplant die Gaststätte wieder zu eröffnen, doch die Gäste, Wanderer und Kletterer überredeten uns doch wieder zu eröffnen.

Am 03.Juni 2010 war es dann soweit.

 

 Seit dem 1.07.2015 ist wieder geschlossen.

 

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